Immobilienwirtschaft als Stabilitätsfaktor in der Krise

2. Juli 2009

Das Bundeskabinett hat heute den 1. Bericht der Bundesregierung zur Wohnungs- und Immobilienwirtschaft beschlossen.

Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee erklärt dazu:

“Die Immobilienwirtschaft leistet einen erheblichen Beitrag für die Volkswirtschaft insgesamt. Sie ist eine wichtige Wachstumsbranche. Auch in der Finanzkrise bleibt der deutsche Wohnungs- und Immobilienmarkt ein stabilisierender Faktor für die Gesamtwirtschaft. Das liegt insbesondere an den in Deutschland üblichen sicheren und langfristig ausgerichteten Finanzierungsinstrumenten, wie z.B. Festzinshypotheken und Bausparen. Es gab in den vergangenen Jahren keine spekulativen Übertreibungen und keine Immobilienpreisblasen, daher auch aktuell keine Zusammenbrüche, die die Gesamtwirtschaft belasten. In den USA ist der Immobiliensektor Auslöser der Finanz- und Wirtschaftskrise, in Deutschland ist diese Branche ein wichtiger und sicherer Stabilitätsfaktor.

Die Wohnungsversorgung in Deutschland ist gut. In den vergangenen Jahren wurde vorrangig bestehender Wohnraum saniert und modernisiert. Die Bundesregierung hat gezielte Maßnahmen für die energetische und die altersgerechte Anpassung von Wohnungen und Häusern geschaffen. Allein über das CO2- Gebäudesanierungsprogramm mit einem Investitionsvolumen von 40 Milliarden Euro konnten seit 2006 bis heute über 900.000 Wohnungen energetisch saniert oder gleich energieeffizient gebaut werden. Im Rahmen des Konjunkturpakets I wurden die Mittel noch einmal kräftig aufgestockt. Im Auge behalten müssen wir aber auch den Neubau in Deutschland. Er bewegt sich aktuell an der Untergrenze des nachhaltigen Bedarfs. Diese Entwicklung werden wir weiterhin aufmerksam verfolgen. Es darf nicht zu einem Unterangebot kommen, das dann zu höheren Mieten führen würde.

Die soziale Sicherung des Wohnens ist auch in Zukunft Schwerpunkt unserer Wohnungspolitik. Wir haben das Wohngeld reformiert und seit Beginn dieses Jahres deutlich angehoben. Die Leistungsverbesserungen haben insgesamt ein Volumen von 520 Millionen Euro. Rund 800.00 Haushalte profitieren davon.

Rund eine Million Wohnungen wurden seit 2004 bis 2008 von ausländischen Investoren gekauft. Wir beobachten diese Entwicklung genau, ob sie negative Auswirkungen auf Wohnungsmarkt und Stadtentwicklung hat.”

Quelle: http://www.bmvbs.de/Presse/Pressemitteilungen-,1632.1078773/Tiefensee-Immobilienwirtschaft.htm?global.back=/Presse/-%2c1632%2c0/Pressemitteilungen.htm%3flink%3dbmv_liste%26link.sTitel%3dimmobilienwirtschaft%26link.sKategorie%3d

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Schuldenbremse soll ins Grundgesetz

2. Juli 2009
Bund und Länder einigten sich in der Föderalismuskommission

Als „Sternstunde des kooperativen Bundesstaats“ hat SPD-Bundestagsfraktionschef Peter Struck am Freitag, dem 6. Februar 2009, den Beschluss der Föderalismuskommission II gewürdigt, im Grundgesetz eine Schuldenbremse für Bund und Länder zu verankern. Darauf hatte sich die Komission am Vorabend geeinigt.



Nach dieser Regelung, die 2011 in Kraft treten soll, muss die öffentliche Hand die Neuverschuldung stufenweise zurückfahren, wobei die Länder von 2020 an in wirtschaftlich normalen Zeiten keine neuen Kredite mehr aufnehmen dürfen.

Neuverschuldungsgrenze des Bundes

Dem Bund wird eine jährliche Neuverschuldung in Höhe von maximal 0,35 Prozent der Wirtschaftsleistung erlaubt, was derzeit einer Summe von rund 8,5 Milliarden Euro entspricht. Laut dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger (CDU) soll der Bund seine Kreditaufnahme bis 2016 auf die 0,35-Prozent-Quote verringern.
Struck und Oettinger leiten die Föderalismuskommission. Mitte März soll der Bundestag die Beratungen über die Verfassungsänderung beginnen, die in dieser Legislaturperiode beschlossen werden soll.


Konsolidierungshilfen für finanzschwache Länder

Gekoppelt ist das Schuldenlimit an zeitlich gestreckte Konsolidierungshilfen in Höhe von insgesamt rund sieben Milliarden Euro für fünf finanzschwache Länder, um ihnen von 2020 an die Erstellung von Etats ohne neue Kredite zu ermöglichen. Die Einzelheiten sollen bis zum 12. Februar 2009 ausgearbeitet werden, so Oettinger.
In konjunkturell schwachen Phasen sowie in Ausnahmesituationen wie Naturkatastrophen oder einer dramatischen Weltwirtschaftskrise wie momentan darf der Staat jedoch über das Schuldenlimit hinaus Kredite aufnehmen. Diese Schulden müssen aber laut Struck und Oettinger im Rahmen eines verbindlichen Tilgungsplans zurückbezahlt werden.

Stabilitätsrat soll überwachen

Die Entscheidungen über die Modalitäten der Kreditaufnahme und der in der Gesamthöhe verpflichtenden Tilgung obliegen den Parlamenten. Im Bundestag erfolgt dies auf der Basis der Kanzlermehrheit, so Struck. Ein Stabilitätsrat, dem die Finanzminister des Bundes und der Länder angehören, hat die Aufgabe, die neue staatliche Schuldenpolitik zu überwachen.
Bremen, das Saarland, Berlin, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt sollen von 2011 an neun Jahre lange Unterstützungsgelder in Höhe von insgesamt 800 Millionen Euro jährlich bekommen, damit sie bis 2020 schrittweise das Ziel der Nullverschuldung erreichen können.

Größter Batzen für Bremen und Saarland

Nach Angaben Strucks werden Bremen mit 300 Millionen Euro und die Saar mit 260 Millionen Euro den größten Batzen aus diesem Topf erhalten, der je zur Hälfte vom Bund und von den Ländern gespeist wird.
Finanziert wird dieser Topf im Prinzip vom Bund, wobei im Gegenzug die Länder entsprechende Anteile aus der Umsatzsteuer an den Bund abtreten. Nach den Erläuterungen der Kommissionsvorsitzenden würden auf diese Weise beispielsweise Nordrhein-Westfalen mit rund 100 Millionen Euro und Bayern mit rund 75 Millionen Euro jährlich belastet.

Pflicht zu strikter Haushaltsdisziplin

Oettinger betonte, die Hilfszahlungen an die fünf Länder seien mit Konsolidierungsplänen verbunden, welche die Empfänger auf eine strikte Haushaltsdisziplin verpflichten. Nur wenn die derart vereinbarten Reduzierungen bei der Kreditaufnahme Jahr für Jahr eingehalten würden, flössen auch Jahr für Jahr Finanzhilfen.
Der Ministerpräsident nannte dies einen „goldenen Zügel im besten Sinne.“ Bremen und das Saarland hätten zusagen müssen, ihre auf zusätzliche Bundesgelder zielenden Klagen in Karlsruhe zurückzuziehen.

Politik der “schwarzen Null”

Der CDU-Politiker gab sich überzeugt, dass viele Länder bereits vor 2020 eine Politik der „schwarzen Null“ beschließen können. Oettinger sprach zudem davon, dass die Steuerautonomie der Länder in begrenztem Maße gestärkt werden solle.

Nach den Angaben der Vorsitzenden verständigte sich die Föderalismuskommission zudem auf eine intensivere Zusammenarbeit von Bund und Ländern auf dem Sektor der Informationstechnologie. Beim Steuervollzug soll es eine bessere Verzahnung geben, ohne dass die Steuerverwaltung auf den Bund übergeht.

Quelle: http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2009/23516209_kw06_foedkom/index.html

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Bi­lanz­recht wird mo­der­ni­siert

2. Juli 2009

Das Ge­setz zur Mo­der­ni­sie­rung des Bi­lanz­rechts (BilMoG) ist am 29. Mai 2009 in Kraft ge­tre­ten. Es ent­las­tet die Wirt­schaft fi­nan­zi­ell in er­heb­li­chem Um­fang und stärkt das Bi­lanz­recht des Han­dels­ge­setz­bu­ches für den Wett­be­werb mit in­ter­na­tio­na­len Rech­nungs­le­gungs­stan­dards.

Zu den we­sent­li­chen Än­de­run­gen des Bi­lanz­rechts­mo­der­ni­sie­rungs­ge­set­zes ge­hö­ren:

De­re­gu­lie­rung
Die Neu­re­ge­lung ent­las­tet die Un­ter­neh­men von ver­meid­ba­rem Bi­lan­zie­rungs­auf­wand. Mit­tel­stän­di­sche Ein­zel­kauf­leu­te, die nur einen klei­nen Ge­schäfts­be­trieb un­ter­hal­ten, wer­den von der han­dels­recht­li­chen Buch­füh­rungs-​, In­ven­tur-​ und Bi­lan­zie­rungs­pflicht be­freit. Für Ka­pi­tal­ge­sell­schaf­ten wie AG und GmbH wer­den eben­falls Be­frei­un­gen und Er­leich­te­run­gen bei der Bi­lan­zie­rung vor­ge­se­hen. Ins­ge­samt ist auf­grund die­ser Maß­nah­men mit einer Sen­kung der Bi­lan­zie­rungs­kos­ten in Höhe von 1,3 Mrd. Euro zu rech­nen. Nach dem Jah­res­be­richt der Bun­des­re­gie­rung 2008 zum Bü­ro­kra­tie­ab­bau er­gibt sich unter zu­sätz­li­cher Be­rück­sich­ti­gung der Buch­füh­rungs-​ und In­ven­tur­er­leich­te­run­gen nach den Be­rech­nun­gen des Sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes ins­ge­samt sogar ein Ein­spar­po­ten­ti­al von etwa 2,5 Mrd. Euro pro Jahr.

Ver­bes­se­rung der Aus­sa­ge­kraft der HGB-​Ab­schlüs­se
Das Bi­lanz­rechts­mo­der­ni­sie­rungs­ge­setz baut das be­währ­te HGB-​Bi­lanz­recht zu einem Re­gel­werk aus, das den in­ter­na­tio­na­len Rech­nungs­le­gungs­stan­dards gleich­wer­tig, aber we­sent­lich kos­ten­güns­ti­ger und in der Pra­xis ein­fa­cher zu hand­ha­ben ist. Ins­be­son­de­re bleibt es dabei, dass die HGB-​Bi­lanz Grund­la­ge der steu­er­li­chen Ge­winn­er­mitt­lung und der Aus­schüt­tungs­be­mes­sung ist. Dies er­mög­licht ins­be­son­de­re den mit­tel­stän­di­schen Un­ter­neh­men, wei­ter­hin nur ein Re­chen­werk - die sog. Ein­heits­bi­lanz - auf­zu­stel­len, das Grund­la­ge für alle ge­nann­ten Zwe­cke ist.

Wei­te­re Ein­zel­hei­ten zu den Än­de­run­gen des Bi­lanz­rechts­mo­der­ni­sie­rungs­ge­set­zes fin­den Sie hier.

Das Ge­setz zur Mo­der­ni­sie­rung des Bi­lanz­rechts (BilMoG) wurde am 26. März 2009 vom Deut­schen Bun­des­tag ver­ab­schie­det. Der Bun­des­rat hat am 3. April 2009 dem Ge­setz zu­ge­stimmt und Ende Mai 2009 trat das Ge­setz in Kraft.

Die neuen Bi­lan­zie­rungs­re­ge­lun­gen sind ver­pflich­tend für Ge­schäfts­jah­re ab dem 1. Ja­nu­ar 2010 an­zu­wen­den. Sie kön­nen frei­wil­lig be­reits für den Ab­schluss 2009 an­ge­wen­det wer­den, je­doch nur als Ge­samt­heit. Ei­ni­ge Vor­schrif­ten, ins­be­son­de­re zur Um­set­zung EU-​recht­li­cher Vor­ga­ben, gel­ten ver­pflich­tend schon für das Ge­schäfts­jahr 2009. Bi­lan­zie­rungs­er­leich­te­run­gen für klei­ne und mit­tel­gro­ße Un­ter­neh­men kön­nen - so­weit dies noch mög­lich ist - schon für das Ge­schäfts­jahr 2008 in An­spruch ge­nom­men wer­den.

Quelle: http://www.bmj.bund.de/enid/7202cb14d58767fc0a190bda5666ec6d,0/Bilanzrecht/Bilanzrechtsmodernisierung_1ez.html

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Deutlich weniger Einbürgerungen im Jahr 2008

29. Juni 2009

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden in Deutschland im Verlauf des Jahres 2008 rund 94 500 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert. Das waren gut 18 600 Einbürgerungen weniger als im Vorjahr (– 16%). Damit fiel die Zahl der Einbürgerungen auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Den Höchststand hatten die Einbürgerungen im Jahr 2000 mit der Einführung des neuen Staatsangehörig­keitsrechts erreicht. Damals wurden etwa 186 700 Personen eingebürgert – nahezu doppelt so viele wie 2008.

Innerhalb Deutschlands war die Entwicklung recht unterschiedlich: In Mecklenburg-Vorpommern war der Rückgang gegenüber dem Vorjahr am größten (– 41%), gefolgt von Hamburg (– 31%) und Bayern (– 24%). In Sachsen-Anhalt (+ 5%) und dem Saarland (+ 1%) hat sich die Zahl der Einbürgerungen gegenüber dem Vorjahr sogar erhöht.

2008 erwarben 66 000 Personen (70% aller Eingebürgerten) die deutsche Staatsange­hörigkeit, die seit mindestens acht Jahren rechtmäßig in Deutschland leben und eine gültige Aufenthaltserlaubnis haben; das waren 15% weniger als im Jahr zuvor. Deren in Deutschland lebende ausländische Ehegatten und minderjährige Kinder waren mit 10 700 Fällen Einbürgerungen (24% weniger als im Vorjahr) die zweitgrößte Gruppe. Diese Personen können schon nach kürzerer Zeit eingebürgert werden. An dritter Stelle standen mit knapp 8 300 Fällen Einbürgerungen von Ausländerinnen und Ausländern mit einem deutschen Ehe- oder Lebenspartner (23% weniger als im Vorjahr).

Die größte Gruppe hinsichtlich der Herkunft der Eingebürgerten bildeten 2008 – wie schon in den Jahren zuvor – Menschen aus der Türkei mit rund 24 500 Einbürgerungen. Dies entsprach 25% aller Einbürgerungen und spiegelt in etwa den Anteil der türkischen Staatsange­hörigen an allen in Deutschland lebenden Ausländerinnen und Ausländern wider. Danach folgten Einbürgerungen von Personen aus dem ehemaligen Serbien- Montenegro und seinen Nachfolgestaaten (rund 6 900 Fälle) und aus Polen beziehungs­weise dem Irak (jeweils gut 4 200 Fälle).


Eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr war lediglich bei den Einbürgerungen aus dem Irak (+ 3%) zu verzeichnen. Die zahlenmäßig stärksten Rückgänge wurden bei Einbürgerungen aus der Ukraine (– 56%) und der Russischen Föderation (– 40%) festgestellt.

Die Einbürgerungsquote drückt das Verhältnis von erfolgten zu möglichen Einbürgerungen aus. Sie bezieht also die tatsächlichen Einbürgerungen auf die Zahl jener Ausländerinnen und Ausländer, die mit einem gültigen Aufenthaltstitel und der erforderlichen Aufenthaltsdauer insoweit die Voraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllen. 2008 betrug diese Quote insgesamt 2,2%, das heißt von 45 Ausländerinnen und Ausländern, die sich 2008 hätten einbürgern lassen können, haben sich nur einer beziehungsweise eine zu diesem Schritt entschlossen. Für EU-Bürger ergibt sich mit 14 000 Einbürgerungen eine unterdurchschnittliche Quote von 0,9%, für Nicht-EU-Bürger mit 80 400 Einbürgerungen eine überdurchschnittliche von 2,8%. Die höchste Quote wurde mit 23,8% bei ehemaligen Staatsangehörigen des Iraks registriert.

Eingebürgerte Ausländerinnen und Ausländer 2008 nach
ausgewählten bisherigen Staatsangehörigkeiten

Bisherige Staatsangehörigkeit
Insgesamt
Veränderung gegenüber dem Vorjahr
Einbürgerungsquote
Anzahl
in Prozent
Türkei 24 449 – 15,3 1,7
Serbien, Montenegro, Kosovo sowie
ehem. Serbien-Montenegro
6 903 – 34,0 2,9
Polen 4 245 – 22,5 2,7
Irak 4 229 + 3,1 23,8
Marokko 3 130 – 10,3 7,8
Iran 2 734 – 12,4 8,6
Afghanistan 2 512 – 11,3 9,2
Russische Föderation 2 439 – 40,1 5,3
Rumänien 2 137 – 39,0 7,3
Ukraine 1 953 – 56,2 5,6

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Architekten-Honorare steigen um 10 Prozent

6. Mai 2009

Die staatlich festgelegten Honorare für Architekten- und Ingenieur-Leistungen sollen um 10 Prozent steigen.

Dies sieht die von Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) vorgelegte Verordnung (HOAI) vor, die das Bundeskabinett am Mittwoch billigte. Dies ist die erste Erhöhung seit 14 Jahren. Neu ist eine Bonus-Malus-Regelung, wonach kostengünstiges Bauen belohnt werden soll. Die verbindliche Honorarliste reicht für Bauprojekte bis zum Vertragswert von 25 Millionen Euro. Liegen sie höher, kann das Honorar frei verhandelt werden. Bund, Länder und Gemeinden werden bei öffentlichen Bauten mit 290 Millionen Euro zusätzlich belastet.

Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee (SPD) erklärte, er unterstütze die Änderungen ausdrücklich. “Die Anpassung war notwendig und überfällig. Die HOAI musste im Interesse sowohl der Bauherren als auch der Planer praxisorientiert umgestaltet werden. Vor allem mussten Anreize zum kostengünstigen Bauen und zur Baukostenbegrenzung eingebaut werden. “Ich bin dafür, dass die HOAI in einem weiteren Schritt inhaltlich weiterentwickelt wird.” Das müsse mit den Betroffenen noch besprochen werden. Die Änderung der Honorarordnung war auf Betreiben des Bauministeriums in den Koalitionsvertrag geschrieben worden, nachdem das federführende Wirtschaftsressort lange Zeit für die Abschaffung der Honorarordnung eingetreten war. Die Verordnung bedarf noch der Zustimmung des Bundesrates.

Quelle: dpa

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meravis kauft Hamburger DAWAG mit 6.000 Wohnungen

21. April 2009

Die DAWAG Deutsche Angestellten-Wohnungsbau-Aktiengesellschaft mit ihren rund 6.000 Wohnungen und 70 Mitarbeitern wechselt den Eigentümer. Mit dem Kauf des Hamburger Wohnungsunternehmens verdoppelt die in Hannover ansässige meravis Wohnungsbau- und Immobilien GmbH ihr Immobilienportfolio nahezu von bisher 7.000 Wohneinheiten auf jetzt 13.000 Wohnungen. Die Kernstandorte von meravis in Hannover, Bremen, Hamburg und Düsseldorf werden durch diese Transaktion um die Bestände der DAWAG in Hamburg, Düsseldorf und Schleswig-Holstein ergänzt. Die Transaktionsberatung erfolgte durch NORD/LB Corporate Finance gemeinsam mit Ernst & Young sowie Göhmann Rechtsanwälte. Die NORD/LB wickelte außerdem die Finanzierung der Transaktion ab.

“Mit der Akquisition der DAWAG verfolgen wir konsequent unser Wachstumsziel in norddeutschen Metropolregionen” erklärt Matthias Herter, Geschäftsführer der meravis, die Gründe für den Ankauf. Nach der Umbenennung von Reichsbund Wohnungsbau in meravis im vergangenen Jahr sei dies ein weiterer Schritt zur Schärfung des Profils und klaren Positionierung am Markt, insbesondere im Bereich altersgerechtes Wohnen und preisgebundener Wohnraum für sozial Schwächere. “Die Kernbestände in Wachstumsstädten wie Hamburg und Düsseldorf sichern ein stabiles oder sogar steigendes Mietpreisniveau, so dass meravis langfristig mit einer Stärkung der Ertragslage rechnen kann”, ergänzt Herter.

Verkäufer der DAWAG ist die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. meravis verständigte sich mit der Verkäuferin auf eine umfassende Sozialcharta mit Regelungen zum Arbeitnehmer- und Mieterschutz. Oberstes Strategieziel sei ein langfristig ausgelegtes Investment und die Sicherung eines nachhaltig vermietbaren Wohnungsbestands. meravis versichert, dass der Unternehmenskauf nicht der Gewinnmaximierung über Personalentlassungen oder Mieterhöhungen dienen werde. “Für die Mieter der DAWAG entstehen keine Nachteile”, so Matthias Herter.

Gesellschafter der meravis ist der Sozialverband Deutschland (SoVD) mit Sitz in Berlin. SoVD-Präsident Adolf Bauer erklärt: “Der Kauf ist ein Signal, dass der Wohnungsmarkt nicht den `Heuschrecken´ überlassen bleibt, die auf kurzfristige Rendite setzen. Wir sind der Überzeugung, dass nachhaltiges Wirtschaften Zukunft hat. Mit dem Kauf zeigen wir, dass es sehr wohl möglich ist, soziale Verträglichkeit und wirtschaftliche Erwägungen miteinander in Einklang zu bringen.”

Quelle: http://www.verbaende.com/News.php4?m=60756

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Baupreisindex Februar 2009: Wohngebäude + 2,0% zum Vorjahr

21. April 2009

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) in Deutschland im Februar 2009 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 2,0%. Im November 2008 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich noch 2,7% betragen. Von November 2008 auf Februar 2009 stieg der Preisindex um 0,3%.

Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen von Februar 2008 auf Februar 2009 um 2,1%, bei den Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 2,0%. Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist in fast allen Teilbereichen Erhöhungen. Besonders deutlich war der Preisanstieg unter anderem bei Stahlbauarbeiten (+ 6,1%), bei Dämmarbeiten an technischen Anlagen (+ 5,8%), bei raumlufttechnischen Anlagen (+ 4,1%), bei Entwässerungskanalarbeiten (+ 3,6%) und bei Metallbauarbeiten (+ 3,5%). Am geringsten stiegen die Preise für Gerüstarbeiten (+ 0,4%). Für Zimmer- und Holzbauarbeiten blieben sie im Jahresvergleich unverändert und bei Parkettarbeiten gingen sie zurück (- 0,7%). Für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise um 2,3% zu.

Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Baupreisindizes gegenüber Februar 2008 für Bürogebäude um 2,2% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 2,9%. Im Straßenbau stiegen die Preise um 4,0%.

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Bautraeger.Net wird zurzeit bei eBay zum Kauf angeboten!

20. April 2009

Das Bauträgerportal www.bautraeger.net wird zuzeit bei eBay.de zum Kauf angeboten. Der Hintergrund weshalb der Bauträgerblog verkauft wird ist der, das ich leider nicht die nötige Zeit habe, dieses Portal entsprechend weiter auszubauen.

Hier ist der Link zur Auktion bei eBay. Für Fragen stehe ich euch jederzeit zur Verfügung.

PS: der Domainname ist bestens geeigenet für Bauträger in ganz Deutschland. Vielleicht sicher sich ja ein solventer Bauträger diese einmalige Domain!

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Neues Immobilienportal für Bauträgerimmobilien

16. April 2009

Unter der Internet-Adresse http://muenchen.neubaukompass.de ist eine neue Online-Datenbank für alle Neubau-Immobilien und Bauträger-Projekte gestartet. neubaukompass.de listet alle Neubaubauvorhaben im Großraum München für den Bereich Wohn-Immobilien.

Da fast alle Projekte mit genauer Ortsangabe, Preisbeispielen und Objekt- und Umgebungsfotos versehen sind, schafft neubaukompass.de Orientierung auf dem unübersichtlichen Markt der Neubau-Immobilien und sorgt so erstmals für Transparenz und Marktüberblick.

Für das Stadtgebiet München listet neubaukompass.de aktuell 177 Neubau-Projekte, im ganzen Großraum München rund 300. Die Quadratmeterpreise reichen von EUR 2.100,- in Unterföhring bis über EUR 15.000,- in der Münchener-Altstadt. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei Neubau-Projekten im Großraum München liegt EUR 3.635,-. Die drei aktivsten Bauträger-Unternehmen sind Demos (18 aktuelle Projekte), RS Wohnbau (14) und Baywobau (12).

“Mehr als 10.000 Seitenabrufe täglich - bereits kurz nach unserem Start - zeigen uns, dass wir mit neubaukompass.de ein großes Informationsbedürfnis bei Interessenten von Neubau-Immobilien stillen können. Ein Marktsegment, das von anderen Immobilien-Portalen vernachlässigt wird”, so Udo Sauer, Vorstand und Gründer der neubau kompass AG.

Über neubau kompass AG

Die neubau kompass AG mit Sitz in München wurde im Herbst 2008 von einem Team aus Internet-Experten und Immobilien-Kennern gegründet. Für Bauträger und Projekt-Entwickler ist neubaukompass.de der ideale Vermarktungskanal, um mehr qualifizierte Kauf-Interessenten zu gewinnen, denn neubau kompass spricht ausschließlich Immobilien- Interessenten an, die den Kauf einer neue Eigentumswohnung oder eines neues Hauses vom Bauträger planen .

Quelle: www.neubaukompass.de

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Bundeskabinett beschließt EnEV 2009

14. April 2009

Das Bundeskabinett hat die Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) beschlossen. Somit ist die Bundesregierung den Änderungswünschen des Bundesrates gefolgt. Dieser hatte in seiner Sitzung vom 06.03.2009  eine Reihe von Änderungswünschen zum Beschluss der Bundesregierung zur EnEV vom 18.06.2008 beschlossen. Die neue Verordnung tritt am 01. Oktober 2009 in Kraft.

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